3.jpg
Wohnen im Alter
Ist ein Smart Home auch im Alter sinnvoll?

Oft taucht in diesem Zusammenhang die Abkürzung AAL (Ambient-Assisted-Living) auf, welches das umgebungsunterstützes Leben bezeichnet. Dieser Begriff umfasst Technologien, die das Wohnen sicherer und komfortabler machen und z.B. Menschen mit körperlichen Behinderungen oder Senioren das Leben in den eigenen 4 Wänden bis ins hohe Alter zu ermöglichen. 

 

 

smartAndere Sichtweise im Alter

Unterstützung und Sicherheit

Es sind die Funktionen einer smarten Installation, die uns unterstützen und Sicherheit bieten - nicht die Technik die dahintersteht. Es gibt eine Vielzahl an Anbietern solcher Systeme mit ebenso vielen Ansätzen und Konzepte. Wichtig ist das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten. Genau deshalb ist es von größter Bedeutung, dass wir in der Planung von Anfang an dabei sein müssen. Manch benötigte Komponente muss bereits im Rohbau berücksichtigt und installiert werden. 

Ein Smart Home wird schnell auf eine Jalousiesteuerung oder Temperaturregelung beschränkt. Das ist natürlich alles möglich, jedoch rücken diese Funktionen beim unterstützen Wohnen in den Hintergrund. Eine leichte Bedienung, ein Alarm bei Sturz und selbst die "Alles Aus"-Taste, die beim Verlassen der Wohnung gedrückt wird um nicht nur Licht, sondern auch Herd und nicht benötigte Steckdosen vom Strom zu trennen, werden zu wichtigen Funktionen.

Es gibt nahezu unzählig viele Funktionen, die einem den Umzug ins Pflegeheim erspart.

  1. Eine LED-Lichtleiste am Boden an der Terrassentür aktiviert sich sobald die Tür geöffnet wird um auf eine mögliche Stolpergefahr an der Türschwelle hinzuweisen.
  2. Das Multiroom-System mit Deckeneinbaulautsprecher, welches steht's für die passende Musik sorgt, erinnert an die Medikamenteneinnahme.
  3. Der Boden erkennt, ob eine Person gestürzt ist und gibt z.B. eine Meldung an ein Mobiltelefon oder an einen Pflegedienst weiter. Die Sensoren im Boden sind auch in der Lage schwankende Bewegungen zu erkennen und auch in diesem Fall einen Hilfenotruf abzusetzen.
  4. Ein Alarm wird ausgelöst, wenn sich die Person in der Wohnung über einen gewissen Zeitraum nicht mehr bewegt, möglich ist auch eine Matte unter der Matratze, welche so empfindlich ist, dass der Herzschlag überwacht werden kann.
  5. Jede Person hat gewisse Tagesabläufe wie z.B. morgens um 8:00 Uhr aufstehen, abends um 22:20 Uhr ins Bett gehen, nachts spätestens nach einer viertel Stunde den WC-Gang beendet zu haben und noch vieles mehr. Durch Abweichung dieser Gewohnheiten in einem bestimmten Rahmen können Rückschlüsse auf das Wohlbefinden gezogen werden.
  6. Die Spüle kann auf Knopfdruck auf- und abgesenkt werden.

 

schlossSicherheit der Daten

Meine Wohnung weiß alles über mich

Wir sind der festen Überzeugung, dass meine Daten auch meine Daten bleiben! Durch die Sensorik werden sämtliche Gewohnheiten ausgewertet und die Bewegungsbilder gespeichert. Diese Daten müssen unzugänglich für Unbefugte sein! Aus diesem Grundsatz heraus entfallen in unserer Planung alle cloudbasierte Lösungen. Alle Daten werden in der Wohnung gespeichert und ausgewertet. 

 

schluesselSchlüssel vergessen

Wer war noch nicht in dieser Situation?!

Wenn Sie bisher von diesem Szenario verschont wurden warten Sie das Alter ab - es wird eintreffen! Eine gut geplante Zutrittslösung ist die Verwendung eines Fingerscanners. Meist ist im Alter ein streichen des Fingers über den Scanner leichter, als einen Schlüssel im Schloss zu drehen. Der Fingerscanner kann auch verschiedene Funktionen in der Wohnung sperren, so kann z.B. der Herd nur aktiviert werden, wenn die Tochter zuvor Ihren Finger über den Scanner gezogen hat. Eine Protokollierung der Zutritte bringt auch hier ein weiteres Stück Sicherheit.

Mein Auto hat Komfort Klima, Parksensoren und Head-Up-Display. Will ich wirklich ein Haus das "dümmer" ist als mein Auto?